Alles Schwarz. Und Weiß.

Dienstag, 23. September 2014

Filofax: Uni Set Up A5

Viele haben mehrere Organizer für die unterschiedlichsten Lebensbereiche: Terminplaner, Haushalt, Rezepte, Arbeit, Schule oder Uni. Besonders bei den letzten drei ist es wichtig, möglichst effizient alles, was man braucht, schnell und übersichtlich griffbereit zu haben. Das Schwierige dabei ist allerdings, das perfekte System für einen selbst zu finden. Denn was für mich perfekt ist, ist für dich total überflüssig und alles andere als produktiv.
Trotzdem oder gerade deswegen möchte ich euch hier mein Set Up für die Uni vorstellen. Als Anregung, Inspiration, heiliger Gral oder als Beispiel, wie es für euch nicht geht.

Anmerkung: Es ist wirklich seeeeehr ausführlich mit vielen, kleinen Tipps geworden. Für diejenigen, die nur grobe Tipps suchen, habe ich einige Schlagwörter fett geschrieben. 
 
Mein Dashboard ist das Gleiche wie in meinem Personal. Der Grund dafür ist, dass ich mich in meiner Heimatstadt einfach pudelwohl fühle. Und daran erinnert zu werden, ist besser als jeder Mutmachspruch aus dem Internet. Links habe ich eigentlich mehr meiner Entchen-Büroklammern, allerdings sind die gerade in Gebrauch. Wie ich die Taschen sonst noch fülle, weiß ich noch nicht, vielleicht ein paar meiner Entchen-Sticky-Notes. (Ich gebe zu, ich steh auf Enten!)


Als erstes habe ich ganz standardmäßig den Kalender. Den Divider dazu habe ich auch in meinem Personal. Ich liebe dieses Bild von Absol, eines der schönsten Pokemon, wie ich finde. Die Kalendereinlagen habe ich von DaWanda, genauer gesagt von KickyPink.
Die Schrift und die Aufteilung haben mir total zugesagt und mit dem Standardformat 1 Woche auf 2 Seiten, habe ich genau den Platz, den ich brauche (natürlich auch zum Dekorieren, das Ganze soll ja auch Spaß machen ;) ).

Der Kalender dient aber natürlich nicht nur, um Termine einzutragen. So viele hat man als Student nun auch wieder nicht. Deswegen dient der Kalender nicht nur als Terminplaner, sondern auch als Hausaufgabenheft und Lernübersicht.

Meine Termine kommen immer auf einen Neon-Sticky-Note, damit sie nicht in meinem meist schwarz/weiß/grau gehaltenen Designs auffallen. Vergleichbar mit dem Color-Coding-System verwende ich Pink für Klausuren, Abgabetermine oder Referatstermine. Für alles, woran Noten und BNs von abhängen. Orange sind Termine oder wichtige freizeitliche Sachen, d.h. Termine mit Dozenten, Lerngruppen oder Besuche von Freunden in/aus anderen Städten o.ä. Grün sind ausschließlich Geburtstage. Auch so etwas muss in den Uni-Filo, denn wem ist es nicht schon passiert, dass man in der Uni neben jemandem saß und seinen Geburtstag total vergessen hat! Also hat auch das seinen Platz. Wird es mal eng, werden die Sticky-Notes eben kürzer geschnitten und kleiner drauf geschrieben.  

Hausaufgaben schreibe ich nicht, wie in der Schule üblich, zu dem Tag, an dem man sie auf bekommt, sondern zu dem Tag, an dem sie fertig sein müssen. Das hat den Grund, dass manche Seminare furchtbar unregelmäßig stattfinden oder man Aufgaben über Wochen verteilt bekommt. Mir bringt es nichts, wenn eine Aufgabe, die ich im Dezember abgeben muss, im September steht, wo ich es einfach vergesse. Denn ehrlich: Wer blättert schon ständig zurück, um in der Masse an Terminen, Fristen und Aufgaben die zu suchen, die genau heute wichtig sind? Niemand. Und wer es macht, hat da eigentlich auch keine Lust drauf. Vorblättern macht da einfach mehr Sinn und man hat schnell eine Übersicht, über die Aufgaben der nächsten Tage, Stichwort: Zeitmanagement. Zugegeben, ich bin furchtbar in diesem Punkt, daher habe ich so zumindest eine Gedächtnisstütze.

Lernübersicht“ ist eigentlich nur der klägliche Versuch zusammenzufassen, was man geschafft hat. Wichtig wird das eigentlich erst in den Semesterferien, wenn es ans Lernen für Klausuren bzw. das Schreiben von Hausarbeiten geht. Ich schreibe mir dann nämlich unter „geschafft:“ auf, von wann bis wann ich gelernt habe und was ich dabei geschafft habe. Bei Hausarbeiten stehen dann Dinge wie „6 Videos“ (ich analysiere derzeit bestimmte YouTube Videos), „3 Sekundärquellen bearbeitet“, „2 Seiten geschrieben“ oder „Bibliographie fertig“.
Das mache ich zugegeben noch nicht lange, allerdings habe ich gemerkt, dass das durchaus eine Motivationshilfe ist. Denn wenn man sieht, wie viel man z.T. in kurzer Zeit geschafft hat, wie gut man voran kommt oder sieht, dass man die letzten Tage nichts getan hat, hilft das doch, um seinen Hintern mal wieder an den Schreibtisch zu bewegen. Anders rum ist es aber auch gut: Wenn ihr mal einen Tag ein Motivationstief habt und seht, dass ihr die letzten Tage viel geschafft habt, ist das schlechte Gewissen, einen Tag Pause zu machen, nicht zu groß. Das mindert den Stresspegel und erhöht die Wirkung der Erholungsphase.


Auf meinen Today Marker bin ich zugegeben seeeehr stolz! Wer sich im Nintendo-Universum auskennt, braucht keine Erklärung dazu. Für alle anderen: Das sind die Blöcke aus Super Mario und haben natürlich Vorder- und Rückseite.


Die nächste Rubrik behandelt meine Seminare. König der Löwen ist mein Lieblingsfilm seit dem ich denken kann und erinnert mich immer an tolle Zeiten. Bestens geeignet für den nervigen Blick auf die Seminarübersicht.
Da das Semester noch nicht angefangen hat und ich nicht genau weiß, welche Kurse ich belege(n kann), ist die Sektion noch leer, trotzdem ist klar, was rein kommt.
Als erstes kommt zu Semesterbeginn der Stundenplan. Ganz übersichtlich mit nur den Zeiten und Tagen, die ihr auch wirklich braucht, d.h. habt ihr nie früher als 10 Unibeginn und donnerstags und freitags frei? Dann kommen die Tage und Zeiten auch nicht drauf. Das sorgt für Übersicht und den richtigen Fokus. Neben den Veranstaltungstitel schreibe ich auch immer die Raumnummer und ggf. ab wann der Kurs überhaupt startet. Bei mir kommt es nämlich oft vor, dass manche Seminare erst in der 2. Woche nach den Semesterferien anfangen. Kennt ihr im Laufe des Semesters euren Stundenplan und die Räume auswendig, kann der Stundenplan auch ans Ende der Rubrik wandern.

Das Kernstück sind aber die Übersichten über jedes einzelne Seminar. Zu Beginn des Semesters wird man mit organisatorischem Kram zugeworfen und genau das kommt 1 Seminar pro Blatt dort hinein. Darauf stehen die wichtigsten Infos, die ihr braucht:
  • Kontaktdaten des Dozenten (Name, Emailadresse, Büroraum und –zeiten) 
  • Anforderungen für euren BN (Beteiligungsnachweis oder was immer ihr habt) 
  • Möglichkeiten und Anforderungen zu Prüfungen (Hausarbeit? Mündliche? Klausur?) 
  • Bücher (Fachliteratur, Sekundärliteratur, Primärtexte - Anschaffung Pflicht?, bis wann lesen/anschaffen) 
  • Fristen für Aufgaben, Anmeldung für Prüfungen 
  • Semianrtermine, die möglicherweise ausfallen 
  • Ggf. Seminarverlaufsplan. Diese entweder klein falten und lochen oder auf gewünschte Größe kopieren 
So habt ihr für jedes Seminar alles überlebenswichtige übersichtlich Griffbereit. Nichts ist schlimmer als am Ende des Semesters danach zu suchen, was man noch mal lesen oder anfertigen musste.



Danach folgt bei mir das Thema Hausarbeiten.
Der Divider ist ein Wallpaper von Assassin’s Creed III, einer meiner Lieblingsspielerreihe.
Die Schrift ist ebenfalls die Dazugehörige. Bei mir ist es so, dass ich egal ob Semesterferien und Vorlesungszeit immer min. eine Hausarbeit laufen habe. Das liegt vor allem daran, dass ich das gut kann und daher immer eine Hausarbeit einer mündlichen Prüfung oder einer Klausur vorziehe. Länger Arbeit, dafür weit bessere Noten. So ist das bei mir.

Im aktuellen Fall, analysiere ich ein Phänomen anhand YouTube-Videos. Dafür muss ich viele, viele Videos gucken und um da den Überblick zu behalten, habe ich mir passende Einlagen erstellt, ausgedruckt und eingeheftet.

Die Tabelle zeigt eine Übersicht mit den Videonummern; ob ich sie zu Ende gesehen habe (zusätzlich noch, welcher Moderator dabei war); Stichworte, die mir sagen, welche sprachlichen Besonderheiten ich an diesem Video belegen kann und ob ich bereits eine Transkription des Videos gemacht habe. Für mich eine perfekte Lösung, einen Überblick über viele Videos zu haben.
Dieses System lässt sich natürlich auch auf Sekundärliteratur übertragen. Dort arbeitet man dann mit Quellennamen, Seitenzahlen, Stichwörtern und gelesen.


Danach folgt ein Divider für Bücher. Ein ganz, ganz tolles Bild zum Thema Bücher, wie ich finde. Hinter dem tollen Bild versteckt sich leider nur halb so Tolles. Zunächst eine Bücherliste. (Verzeiht bitte die Schatten)

Auf der schreibt ihr noch einmal alle Bücher, die ihr in eurer Seminarinfo stehen habt, übersichtlich alle zusammen auf. Dadurch kann man besser sehen, bis wann man welches Buch gelesen hat und hat eine bessere Kostenkontrolle. Gerade Fachbücher sind nicht gerade billig, daher muss man es sich z.T. zweimal überlegen, ob man ein empfohlenes Buch kauft oder sich nur auf Pflichtbeschaffungen reduziert.

Zu den Büchern gehören selbstverständlich auch die ausgeliehenen aus der Bibliothek. Da könnt ihr sehen, wann ihr welches Buch mit welcher Frist ausgeliehen habt und könnt euch Notizen machen, ob ihr gewisse Seiten noch zusätzlich kopiert.


Dann folgen noch zwei klassische Rubriken. Daher habe ich dort die Dividerlaschen (heißen die so? Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine) nach oben gemacht, da man so nicht lange suchen muss und ja doch immer wieder von überall aus dem Uni-Filo drauf zugreifen muss.


Die To-Do-Listen werden wie in meinem Personal auch von Tragosso und Alpollo eingeleitet. Ich liebe dieses Bild. Was genau es damit auf sich hat, erfahrt ihr demnächst, wenn ich euch meine Divider in meinem Personal genauer vorstelle.
Dahinter befinden sich allgemeine To-Dos, die ausschließlich mit der Uni zu tun haben. Dazu gehören Nachbearbeitung eines Themas, das man nicht verstanden hat; Dinge, die man selbst noch nachschlagen möchte, etc.


Bei den Notizen, auch hier wieder wie im Personal mit Fortuna-Logo, habe ich noch eine Liste, mit den Kontaktdaten aller Dozenten, die ich bisher hatte. Ist ganz praktisch, wenn man doch ganz schnell mal nachlesen muss, wann wer Sprechstunde hat. Außerdem habe ich noch leere Notizzettel. Dabei handelt es sich um nichts anderes als auseinander geschnittene A5 Schulhefte.

Dazu kommen soll noch eine Monatsübersicht mit einem Monat auf zwei Seiten. Da können dann übersichtlicher Ferientermine und Prüfungstermine eingetragen werden. Eben alles, was langfristig anfällt.

Das war es auch „schon“ mit meinem Uni-Filo, der eigentlich gar kein Filo ist, aber pssst! ;) Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Roman einige kleine Inspirationen bieten und freue mich natürlich über weitere Anregungen!

Wenn ihr weitere Nachfragen zu meinem System habt oder ihr euch für Dateien, die ich benutze interessiert, dann meldet euch in den Kommentaren, als PN, via Instagram (@blacklifestyles) bei mir und ich helfe euch gern weiter!

 Bis denn dann
BLACKLIFESTYLEs

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